Frank Knoche – antikommunistischer „Ordnungs“hüter macht Wahlkampf

Pünktlich zum Wahlkampf versucht Frank Knoche in der Zeitung Tacheles mit dem Artikel mit dem Artikel „MLPD, die nützlichen Idioten der Reaktion“ eine Generalabrechnung gegen die MLPD.

In dem ebenso hasserfüllten wie konfusen Artikel betätigt Frank Knoche (Bis 1989 DKP-Kreisvorsitzender, heute im Solinger Stadtrat für Bündnis 90/Die Grünen) sich als Sprachrohr der Verfassungsschutzhetze. Er beschuldigt die MLPD z.B., „hoffnungsvollen Ansätzen fortschrittlicher
Bündnisse zu schaden“. Das muss er sich wohl selbst zuschreiben! Um jeden Preis will er Aktionseinheiten und Demonstrationen den modernen Antikommunismus aufzwingen.

So agiert er mit erpresserischen Forderungen in meist bereits bestehende Bündnisse: ‚Wenn die MLPD mitmacht oder auftritt, dann machen wir nicht mit...‘. Und wenn sich die MLPD und andere das nicht bieten lassen, verkündet er: „Die MLPD hat gespalten“. Offiziel heißt es: "keine Parteien“. Dann werden Grüne oder SPD-Politiker als Veranstalter, der CDU-OB als Redner usw. gefeiert.

So lief es teils auch bei den Demonstrationen zum 20. Jahrestag des Solinger faschistischen Brandanschlages. Diese „Knoche-Linie“ würde die antikommunistische Hetze und Ausgrenzung, wie sie die bürgerlichen Medien betreiben, auf die Straße ausweiten. Ob Dresden oder Wuppertal – wo die Überparteilichkeit gegen antikommunistische Spaltung gestärkt wurde, gibt es die größten Erfolge im antifaschistischen Kampf.

Knoche praktiziert, was Zsack-Möllmann bereits 2004 im Solinger Tageblatt über das Motiv der Grünen bei den Montagsdemos gegen Hartz IV ausplapperte: “Es ist ja nicht unser Ziel, auf die Reform ein  zuprügeln” (…) Diese Präsenz (Montags) ist (…) schon deshalb unverzichtbar, weil Gruppen vom linken Rand wie die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) die Demos gezielt als Forum nutzen. Denen können wir das Feld doch nicht überlassen.”

Knoche soll wohl der „Richtige“ sein, als Ordnungsfaktor bei allen fortschrittlichen „Regungen“ dafür zu sorgen, dass sie nicht über grüne Reförmchen hinausgehen.  Am liebsten wäre ihm wohl, es gäbe gar keine Revolutionäre. Schließlich hält der revolutionäre Weg, den MLPD und REBELL gehen, Leuten wie ihm den Spiegel vor: Dem Sozialismus schon lange reumütig abschwörend, ist Knoche voll in der „Realpolitik“ des Kapitalismus angekommen: Er stimmte im Solinger Stadtrat z.B. mehrfach für den Kürzungshaushalt mit allen Verschlechterungen für die Massen.

Knoche bringt übelste Verleumdungen gegen die MLPD, die er natürlich nicht beweisen kann. Damit stellt er sich außerhalb der Arbeiterbewegung, und die Frage fällt auf ihn zurück, mit welchem Motiv er in wessen Auftrag tätig ist. Gut, dass viele Zusammenschlüsse gerade ohne Leute
wie Knoche stärker, breiter und immer besser mit dem zersetzenden Einfluss des modernen Antikommunismus fertig werden.

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