Geheimdienst attackiert „Frauenverband Courage“

Tatort Wuppertal: Dem überparteilichen Frauenverband Courage, der sich seit 1991 für die Rechte und Emanzipation der Frau engagiert, wurde Ende 2012 durch das Wuppertaler Finanzamt die Gemeinnützigkeit aberkannt, weil Courage im Verfassungsschutzbericht 2010 als Vereinigung erwähnt wird, „bei der es belegbare Hinweise für eine Einstufung als extremistische Vereinigung gibt.“

Das ist ein empörender, undemokratischer Angriff, gegen den Courage-Frauen und viele Wuppertaler entschieden protestier(t)en! Es ist übrigens der gleiche „Verfassungsschutz“, der die Morde der faschistischen NSU deckt und aufschlussreiche Akten wegschreddert. Tatmotiv: Die MLPD fördert den überparteilichen Zusammenschluss und tritt in ihrer marxistischleninistischen Frauenarbeit offen ein für das Ziel der “Befreiung der Frau als Bestandteil des Kampfs um den Sozialismus.“ In Courage arbeiten Frauen mit unterschiedlicher Weltanschauung - auf antifaschistischer Grundlage - gleichberechtigt zusammen und betreiben keine antikommunistische Ausgrenzung. Deshalb wird der Verband seit seiner Gründung vom „Verfassungsschutz“ diffamiert als „U-Boot der MLPD“ oder als deren „Vorfeldorganisation“. Wer in diesem kapitalistischen System nicht antikommunistisch ist, ist den Herrschenden schon „verdächtig“.

Ihr antikommunistischer Angriff soll die kämpferische Frauenbewegung schwächen und spalten. Prognose: Damit werden sie nicht durchkommen - für die sofortige Auflösung des Inlandsgeheimdienstes „Verfassungsschutz“! Wer dem Kampf für die Befreiung der Frau und einer Zukunft ohne Ausbeutung und Unterdrückung von Mensch und Natur (s)eine Stimme geben will, wählt MLPD!

 

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Gabi Gärtner